Schwarzes Maca: die seltenste der drei Hauptfarben – Herkunft, Geschmack, Pulver, Kapseln & Extrakt

Stand: Oktober 2026 · Ein Ratgeber der Tostoron-Redaktion

Schwarzes Maca kommt von allen Hauptfarben am seltensten aus der Erde. In Ernteproben aus den Anden war nur etwa jede zehnte bis jede sechzehnte Maca-Knolle schwarz. Hierzulande begegnet sie dir als „Maca schwarz“, als „Black Maca“, als schwarzes Maca-Pulver, in Kapseln oder als Extrakt mit Zahlen wie 10:1 auf dem Etikett.

Schwarz ist nichts für die Masse, das zeigt schon die Ernte. Wer zur seltensten Farbe greift, will wissen, was er in der Hand hält. Hier bekommst du das Wissen dazu: was schwarze Maca ist, woher sie kommt, wie sie schmeckt, was sie von gelber und roter Maca unterscheidet und woran du gute Ware erkennst.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Schwarze Maca ist keine eigene Pflanze, sondern ein Farbtyp der Maca (Lepidium meyenii), eines Kreuzblütlers aus den Anden Perus.
  • Die dunkle Farbe sitzt nur in der äußeren Schicht der Knolle. Innen ist sie hell.
  • In Ernteproben aus Junín und Ancash waren 6,3 bis 10,4 % der Knollen schwarz. Damit war Schwarz in allen drei Partien die seltenste Farbe.
  • Beim Trocknen behielt schwarze Maca in einer Untersuchung ihre Glucosinolate weitgehend. Diese Senfölvorstufen prägen den kresseartigen Geschmack. Getrocknet lag Schwarz damit deutlich über Gelb.
  • Es gibt schwarze Maca als Pulver (roh oder gelatinisiert), in Kapseln und als Extrakt. Beim Extrakt zeigt das Verhältnis, wie viel getrocknete Knolle eingesetzt wurde.

Was ist schwarzes Maca? Ein Farbtyp von Lepidium meyenii

Maca (Lepidium meyenii) gehört zu den Kreuzblütlern und ist mit Kresse und Rettich verwandt. Genutzt wird die Knolle, botanisch eine Hypokotylknolle, ähnlich wie beim Radieschen. Diese Knolle gibt es in vielen Farben: Allein in Carhuamayo in der Region Junín wurden 13 Farben beschrieben, von Weiß bis Schwarz. Ein Review von 2024 zählt 13 bis 17 Farbtypen.

Schwarze Maca steht am dunklen Ende dieser Skala, dieselbe Pflanze wie gelbe oder rote Maca. Ob du „schwarzes Maca“, „schwarze Maca“, „schwarzer Maca“ oder „Maca schwarz“ sagst: Gemeint ist immer dieser Farbtyp. Im Englischen heißt er Black Maca, in Peru maca negra. Alles zur Pflanze selbst liest du im Ratgeber zur Maca-Wurzel.

Schwarz nur außen: Wo sitzt die Farbe?

Die Farbe sitzt nur in der äußeren Schicht der Knolle. Innen ist schwarze Maca hell, fast weiß. Das gilt für fast alle Maca-Farben, nur gelbe Maca ist auch innen gelb. Schneidest du eine schwarze Knolle auf, siehst du einen dunklen Rand um einen hellen Kern.

Wie selten ist schwarze Maca? Die Zahlen aus der Ernte

Wie häufig die einzelnen Farben sind, haben Meissner und Kollegen 2016 an gemischten Erntepartien ausgezählt. Die Knollen stammten aus Junín (4.200 Meter) und Ancash (4.150 Meter) in Peru:

Farbe Junín, große Knollen Junín, kleine Knollen Ancash, kleine Knollen
Gelb 51,5 % 55,0 % 61,1 %
Violett 22,8 % 18,4 % 22,2 %
Rot 15,3 % 20,2 % 9,9 %
Schwarz 10,4 % 6,3 % 6,8 %

Quelle: Meissner et al. 2016. Die Werte gelten für diese Proben.

Unterm Strich: Schwarz war in jeder dieser Partien die seltenste Farbe. Von 100 Knollen waren nur rund 6 bis 10 schwarz, aber mehr als 50 gelb.

Sortenrein schwarz: Knolle für Knolle aussortiert

Maca wächst nicht sortenrein. Gelbe, violette, rote und schwarze Knollen kommen in derselben Ernte aus dem Boden. In der Untersuchung von Meissner wurden sie schon beim Trocknen auf dem Feld nach Farbe vorsortiert und später im Werk in Lima von Hand in vier Farbgruppen getrennt.

Dazu kommt das Trocknen: Traditionell liegen die Knollen sechs Wochen bis drei Monate unter freiem Himmel, bis sie hart wie Stein sind. Frische Maca ist zu rund 80 % Wasser, für 1 kg getrocknete Maca braucht es rechnerisch rund 4,5 kg frische Knollen. Sortenreine schwarze Maca heißt also: viel Ernte, viel Handarbeit, viel Geduld. Schwarz ist keine Massenware. Genau das macht sie zur Spezialität.

Herkunft: schwarze Maca aus den Anden Perus

Schwarze Maca kommt von ganz oben. Sie wächst in den zentralen Anden Perus auf rund 4.000 bis 4.500 Metern, vor allem rund um den Junín-See, in Peru auch Chinchaycocha genannt. Domestiziert wurde Maca dort wahrscheinlich vor 1.300 bis 2.000 Jahren, in San Blas, dem heutigen Ondores in der Region Junín.

„Maca Junín-Pasco“: Perus geschützte Herkunft

Peru schützt seine Maca. Die Ursprungsbezeichnung „Maca Junín-Pasco“ ist seit 2011 anerkannt und im internationalen Register der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) eingetragen. Inzwischen wird Maca auch in China angebaut, vor allem in der Provinz Yunnan auf rund 2.800 bis 3.500 Metern, darunter auch schwarze. Die Heimat der Pflanze bleibt das Hochland Perus.

Wie schmeckt schwarze Maca?

Schwarze Maca schmeckt nach Maca: erdig-malzig, mit einer leicht kresseartigen Note. Die kommt von den Glucosinolaten, den Senfölvorstufen, die auch Kresse und Rettich ihren Charakter geben. Gelbe Knollen werden geschmacklich bevorzugt. Schwarz bringt getrocknet mehr von den Stoffen hinter der kresseartigen Note mit als Gelb, das zeigen die Messungen.

Schwarz hält beim Trocknen

Meissner und Kollegen haben die Glucosinolate in frisch geernteten Knollen aus Junín und in getrockneten Knollen aus beiden Regionen gemessen. Frisch geerntet hatte Schwarz weniger als Gelb und Rot. Nach dem Trocknen drehte sich das Bild: Bei Gelb, Violett und Rot sanken die Gehalte deutlich, bei Gelb auf weniger als ein Viertel. Schwarz behielt knapp neun Zehntel, von 0,46 auf 0,41 g je 100 g.

Glucosinolate (g je 100 g) Gelb Violett Rot Schwarz
frisch, Junín 0,97 0,82 1,82 0,46
getrocknet, Junín 0,22 0,30 0,51 0,41
getrocknet, Ancash 0,18 0,30 0,22 0,29

Quelle: Meissner et al. 2016, kleine Knollen. Die Werte gelten für diese Proben.

Getrocknet lag schwarze Maca damit in beiden Regionen deutlich über Gelb, in Junín fast beim Doppelten. Wie viele Glucosinolate im fertigen Pulver stecken, hängt auch von Anbauort, Trocknung und Verarbeitung ab.

Schwarze, gelbe und rote Maca: der Unterschied

Alle drei Farben sind dieselbe Pflanze und wachsen in denselben Anbaugebieten. Sie unterscheiden sich in Farbe, Häufigkeit und einzelnen Inhaltsstoffen:

Merkmal Gelbe Maca Rote Maca Schwarze Maca
Anteil in den Ernteproben 51,5–61,1 % 9,9–20,2 % 6,3–10,4 %
Farbe innen gelb meist hell hell
Glucosinolate in den Proben getrocknet am niedrigsten meist am höchsten frisch niedriger, getrocknet deutlich über Gelb
Kurz gesagt Klassiker, häufigste Farbe seltene Spezialität seltenste der drei Farben

Quellen: Meissner et al. 2016 (Anteile, Glucosinolate), Minich et al. 2024 (Farbe innen). Die Werte gelten für diese Proben.

Alles zur roten Knolle liest du im Ratgeber Rotes Maca, alles zum Klassiker im Ratgeber Gelbes Maca.

Schwarzes Maca-Pulver, Kapseln oder Extrakt?

Schwarze Maca bekommst du in denselben Formen wie jede andere Maca:

Form Was drin ist Verwendung Darauf achten
Schwarzes Maca-Pulver, roh getrocknete, gemahlene schwarze Knolle Smoothie, Müsli, Backen; erdig-malziger Geschmack Portion selbst abwiegen
Schwarzes Maca-Pulver, gelatinisiert Pulver nach kurzer Hitzebehandlung wie rohes Pulver „gelatinisiert“ auf der Packung
Schwarze Maca-Kapseln mit Pulver Wurzelpulver in der Kapselhülle geschmacksneutral, fest portioniert Menge pro Tagesportion
Kapseln mit schwarzem Maca-Extrakt konzentrierter Auszug aus der Knolle kleine Extraktmenge pro Portion Extraktverhältnis, Wurzeläquivalent

Ob in „Maca schwarz Kapseln“ Pulver oder Extrakt steckt, zeigt dir das Etikett. Wie du Maca-Pulver in der Küche einsetzt, samt Rezepten, liest du im Ratgeber Maca-Pulver.

Roh oder gelatinisiert?

Rohes Pulver ist getrocknete und gemahlene Knolle. Gelatinisierte Maca wird nach dem Trocknen und Mahlen kurz unter Druck, Hitze und Feuchtigkeit durch eine Düse gepresst (extrudiert). Dabei wird die Stärke aufgeschlossen, ähnlich wie beim Kochen, das in den Anden ohnehin üblich ist. Mit Gelatine hat das nichts zu tun.

Schwarzes Maca-Extrakt: Was heißt 10:1?

Beim Extrakt steht ein Verhältnis wie 10:1 oder 20:1 auf dem Etikett. Das ist das Droge-Extrakt-Verhältnis, kurz DEV. „Droge“ ist der Fachbegriff für den getrockneten Pflanzenteil, hier also die getrocknete schwarze Maca-Knolle. 10:1 heißt: Für 1 g Extrakt wurden 10 g getrocknete Knolle eingesetzt. Aus viel Knolle wird wenig, konzentrierter Extrakt.

Daraus ergibt sich das Wurzeläquivalent, das auf vielen Dosen als „entspricht … mg“ steht. Klingt nach Mathe, ist aber in zehn Sekunden erledigt: Extraktmenge × Verhältnis = Wurzeläquivalent. 600 mg Extrakt aus schwarzer Maca im Verhältnis 10:1 entsprechen rechnerisch 6.000 mg getrockneter Knolle.

Liest du „Maca schwarz hochdosiert“, zeigen dir genau diese drei Angaben, welche Mengen dahinterstehen: Extrakt- oder Pulvermenge pro Tagesportion, Extraktverhältnis und das rechnerische Wurzeläquivalent.

Qualität erkennen: deine Checkliste für schwarze Maca

Seltene Ware verdient einen genauen Blick. Darauf schaust du auf dem Etikett:

  • Farbtyp: Suchst du gezielt schwarze Maca, achte auf die Farbangabe, etwa „schwarze Maca“, „Maca schwarz“, „Black Maca“ oder „hergestellt aus schwarzen Maca-Wurzeln“. Sortenrein heißt: nur schwarze Knollen.
  • Herkunft der Maca: das Anbauland auf dem Etikett. Peru ist die Heimat der Maca, auch der schwarzen.
  • Menge pro Tagesportion: Extrakt- oder Pulvermenge in mg und die Kapselzahl für die Tagesportion.
  • Extraktverhältnis und Wurzeläquivalent: Stehen beide auf dem Etikett, rechnest du selbst nach, wie viel getrocknete Knolle hinter deiner Tagesportion steht.
  • Laborgeprüfte Qualität: Gute Hersteller lassen ihre Ware im Labor analysieren, zum Beispiel auf Reinheit und mikrobiologische Qualität. Die Ergebnisse fasst ein Analysezertifikat (CoA) zusammen.
  • Herstellung in Deutschland: Für viele ist „Made in Germany“ ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Etikett oder Hersteller zeigen dir, wo produziert wurde.
  • Bio-Maca schwarz: erkennst du am EU-Bio-Logo. Bei Maca aus Peru steht daneben „Nicht-EU-Landwirtschaft“.
  • Transparentes Etikett: alle Zutaten klar angegeben, dazu die Verzehrempfehlung mit Tagesmenge.

Schwarze Maca verzehren: Menge, Zeitpunkt, Küche

Wie viel schwarze Maca am Tag? Die Antwort steht auf deiner Dose: Tagesmenge, Kapselzahl und Zeitpunkt regelt die Verzehrempfehlung auf dem Etikett. Schwarzes Maca-Pulver ist in der Küche zu Hause: Rühr es in Smoothie, Müsli oder Porridge oder back damit. Frische Knollen kommen, wie in den Anden, nur gegart auf den Tisch.

Gut zu wissen: Die angegebene Tagesmenge nicht überschreiten. Maca-Produkte sind für Schwangere, Stillende und Kinder nicht gedacht. Wenn du Medikamente nimmst oder Vorerkrankungen hast, sprich vorher kurz mit deinem Arzt oder deiner Apotheke.

Maca in Kombination

Maca steckt oft in Kombinationen, zum Beispiel mit L-Arginin, Tribulus terrestris oder Pinienrindenextrakt. Wie du so ein Etikett liest, erklärt unser Ratgeber L-Arginin und Maca.

FAQ zu schwarzem Maca

Was ist schwarzes Maca?

Ein Farbtyp der Maca-Pflanze (Lepidium meyenii) aus den Anden Perus, dieselbe Pflanze wie gelbe oder rote Maca. Die dunkle Farbe sitzt nur außen, innen ist die Knolle hell. Im Handel heißt sie auch Maca schwarz oder Black Maca.

Woher kommt schwarze Maca?

Aus den zentralen Anden Perus, vor allem rund um den Junín-See auf 4.000 bis 4.500 Metern, gemeinsam mit gelber und roter Maca.

Ist schwarzes Maca-Pulver schwarz?

Die schwarze Farbe sitzt nur in der Schale, das Innere der Knolle ist hell. Beim Mahlen mischt sich beides, deshalb fällt das Pulver heller aus als die Schale.

Was ist der Unterschied zwischen schwarzer und roter Maca?

Beide sind Farbtypen derselben Pflanze aus denselben Anbaugebieten. Schwarze Maca ist seltener: In Ernteproben waren 6,3 bis 10,4 % der Knollen schwarz und 9,9 bis 20,2 % rot. Frisch geerntet hatte Rot deutlich mehr Glucosinolate, getrocknet lagen beide über Gelb.

Was ist der Unterschied zwischen schwarzer und gelber Maca?

Gelb ist die häufigste Farbe, ist auch innen gelb und wird geschmacklich bevorzugt. Schwarz ist die seltenste der drei Hauptfarben und innen hell. Getrocknet hatte schwarze Maca in Ernteproben deutlich mehr Glucosinolate als gelbe.

Wie schmeckt schwarze Maca?

Erdig-malzig, mit einer leicht kresseartigen Note. Getrocknet hatte sie in Messungen mehr von den Glucosinolaten dahinter als gelbe Maca. Kapseln sind geschmacksneutral.

Was bedeutet 10:1 bei schwarzem Maca-Extrakt?

Für 1 g Extrakt wurden 10 g getrocknete Knolle eingesetzt. 600 mg Extrakt im Verhältnis 10:1 entsprechen also rechnerisch 6.000 mg getrockneter schwarzer Maca.

Kann man schwarze, rote und gelbe Maca kombinieren?

Ja, es gibt fertige Mischungen aus mehreren Farben. Welche drin sind, steht auf dem Etikett. Nimmst du mehrere Maca-Produkte, rechne die Mengen zusammen.

Welche Maca-Farbe ist die beste?

Das entscheidest du selbst, nach Geschmack, Herkunft und Form. Gelb ist der Klassiker, Rot und Schwarz sind die selteneren Spezialitäten.

Fazit: Selten, dunkel, durchschaut

Schwarze Maca ist dieselbe Andenknolle wie gelbe und rote, nur am seltensten: In Ernteproben war etwa jede zehnte bis sechzehnte Knolle schwarz, dunkel außen, hell innen. Ihre Glucosinolate, die Stoffe hinter der kresseartigen Note, behielt Schwarz in den Proben auch beim Trocknen weitgehend. Ob Pulver, Kapsel oder Extrakt: Farbangabe, Herkunft, Menge pro Tagesportion und Extraktverhältnis zeigen dir, was in der Dose steckt. Wer das lesen kann, entscheidet selbst. Genau so arbeiten Macher.

Quellen

  1. BfR, Stellungnahme Nr. 024/2007 vom 03.04.2007 (Farbvarianten, „gelbes Maca geschmacklich bevorzugt“).
  2. Meissner H. O. et al.: Peruvian Maca (Lepidium peruvianum): (II) Phytochemical Profiles of Four Prime Maca Phenotypes Grown in Two Geographically-Distant Locations. Int J Biomed Sci 2016, 12(1):9–24 (Farbanteile in Ernteproben, Farbsortierung, Glucosinolate frisch und getrocknet). pmc.ncbi.nlm.nih.gov
  3. Minich D. M. et al.: Not All Maca Is Created Equal: A Review of Colors, Nutrition, Phytochemicals, and Clinical Uses. Nutrients 2024, 16(4):530, DOI 10.3390/nu16040530 (Farbtypen, Farbe in der äußeren Schicht, Anbau in Yunnan, Trocknung und Gelatinisierung). pmc.ncbi.nlm.nih.gov
  4. Gonzales G. F.: Ethnobiology and Ethnopharmacology of Lepidium meyenii (Maca), a Plant from the Peruvian Highlands. Evid Based Complement Alternat Med 2012:193496 (Herkunft, Domestizierung, Anbauhöhe, Farben, getrocknete Knollen „hart wie Stein“). pmc.ncbi.nlm.nih.gov
  5. WIPO, Lissabon-Register: Ursprungsbezeichnung „Maca Junín-Pasco“ (AO-903). wipo.int
  6. DocCheck Flexikon: Droge-Extrakt-Verhältnis. flexikon.doccheck.com
  7. Europäische Kommission: Das Bio-Logo der EU. agriculture.ec.europa.eu